Candlelight-Dinner am Valentinstag

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Bei Trauungen in den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in unserer Samtgemeinde Fürstenau gehören die Ehepartner sehr häufig verschiedenen Konfessionen an. Das ist für das Osnabrücker Land gar nicht ungewöhnlich, weil die konfessionelle Landkarte hier schon seit dem Westfälischen Frieden sehr abwechslungsreich gestaltet ist. Wichtiger aber ist, dass zwischen den Konfessionen in den vergangenen Jahrzehnten manches Trennende überwunden wurde. In vielen Bereichen arbeiten evangelische und katholische Christen gut zusammen. Das ist uns hier auch wichtig.

Im Blick auf Trauungen gibt es seit Anfang der 70er Jahre eine Vereinbarung zwischen den beiden Kirchen, wonach diese gemeinsam durchgeführt werden können. Bei dieser sog. „Ökumenische Trauung“ sind beide Geistlichen anwesend. Der Ortsgeistliche führt als „Hausherr“ durch den Gottesdienst, und der Gast bringt die Predigt mit.

In unserer Ökumenekonferenz, die im Gebiet der Samtgemeinde Fürstenau regelmäßig tagt, hatten wir die Idee, einmal alle Paare einzuladen, die wir in den vergangenen Jahren ökumenisch getraut haben. Als Termin lag der Valentinstag nahe. Gesagt, getan. So trafen sich am 14. Februar im Gemeindehaus der ev.-luth. St. Georg-Gemeinde Fürstenau elf Paare zu einem Candlelight-Dinner. Es gab ein abwechslungsreiches und  leckeres Menü vom örtlichen Catering-Service. Zwischen den einzelnen Gängen servierte Dr. Christoph Hutter von der kath. Eheberatungsstelle Lingen den Paaren kleine Häppchen, so dass genügend Gesprächsstoff vorhanden war. Pastor Scholz sorgte am Klavier für Livemusik, und wir Hauptamtlichen übernahmen die Kellnerrolle. Wir waren uns alle einig: Wir hatten einen kurzweiligen Abend erlebt. Wir wünschen allen Paaren weiterhin viel Gutes auf ihrem gemeinsamen Weg! 

(Jürgen Loharens)