Beerdigung

In unserer Gemeinde beginnt die Trauerfeier in aller Regel auf dem Friedhof mit der Aussegnung in der Friedhofskapelle (gewöhnlich um 14:00 Uhr). Die Beisetzung schließt sich an. Danach gehen alle zur Trauerfeier, die in der Kirche stattfindet.

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Bei kleineren Beerdigungen kann die Trauerfeier auch zu Beginn in der Friedhofskapelle abgehalten werden (etwa 60 Plätze). Die Beisetzung erfolgt dann im Anschluss.

Wenden Sie sich bitte hinsichtlich der Wahl einer Grabstätte an die Friedhofsverwaltung im Pfarrbüro, Frau Heidhaus. Sollten Sie noch keine Grabstätte besitzen, vereinbaren Sie mit Frau Heidhaus einen Termin, um eine passende Grabstätte auszusuchen (Tel.: 05435 375).

Die Beisetzung darf von der Kirchengemeinde vorgenommen werden. Wir benötigen dazu die Sterbeurkunde. Diese kann im Pfarramt abgegeben werden. Spätestens beim Trauerbesuch sollte sie vorliegen. 

 

Auswahl von Liedern 

Trauer lähmt. Sie macht sprachlos. Der Erdwurf (oder der Blumengruß) und das gemeinsam gesprochene Vaterunser gehören zu den wenigen Ritualen, auf die wir zurückgreifen können. Es bleiben dann noch die Lieder übrig, die wir singen können. Auch wenn Sie vorher meinen, Sie können dann nicht singen: Lassen Sie doch singen! Gemeinsames Singen ist eine gute Form der Anteilnahme und ein lebendiger Ausdruck der Trauer. Lieder nehmen die Situation des Abschieds und der Trauer auf. Manche Liedtexte schauen auch weiter und sprechen Hoffnung zu. Welche Lieder kennen Sie? Welche sagen Ihnen zu? 

Unser Evangelisches Gesangbuch (von 1994) enthält zahlreiche Lieder zur Bestattung, etwa unter den Nummern 361 - 383 und 516 - 535 (siehe sonst Inhaltsverzeichnis vorne im Gesangbuch).

Generell gilt: Die Lieder sollten bekannt sein, auch sollten sie nicht allzu schwer zu singen sein. Im Trauergespräch berät Pastor Loharens Sie gerne. 

Zum Ausdrucken: Liedvorschläge für Beerdigungen

 

Urnenbeisetzungen

Bei Urnenbeisetzungen kann zunächst die Trauerfeier stattfinden. Der Sarg bleibt dann in der Kapelle stehen. Die Gemeinde verlässt die Kapelle nach dem Segen. Wenn die Urne vom Krematorium nach 8-10 Tagen wieder hier eingetroffen ist, kommt Pastor Loharens auf Wunsch der Angehörigen zum Friedhof, wo die Urne in einer kleinen Zeremonie in die Erde gelassen wird. Dies geschieht meist im engeren Kreis der Angehörigen.

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Erdbestattungen und Feuerbestattungen werden aus theologischer Sicht nicht unterschiedlich bewertet. Es gibt hier kein Besser oder Schlechter, sondern nur Gott, dem wir den verstorbenen Menschen anvertrauen wollen.

 

Rasengräber

Der Kirchenvorstand hat im August 2007 beschlossen, auf dem Friedhof  vorzuhalten. Damit können Särge und auch Urnen auf Rasenflächen beigesetzt werden. Namenstafeln, die am Ort der Beisetzung in den Rasen verlegt werden,  sorgen dafür, dass der Name des/der Verstorbenen nicht in Vergessenheit gerät. Rasengräber haben eine Ruhefrist von 30 Jahren, die aber nicht verlängert werden kann.  

Die Gebühren für Rasengräber (jeweils 30 Jahre, Friedhofsunterhaltungsgebühren inklusive), sind: 

- Rasengrab (Erdbestattung / Sarg) 1.500,00 €
- Urnenrasengrab 800,00 €.

Die Steinplatten, die den Namen sowie das Geburts- und das Sterbejahr anführen, sind auf allen Rasengräbern einheitlich.

Zu den oben genannten Kosten entstehen dann noch die folgenden:

- Steinplatte 120,00 €
- pro Buchstabe 8,00 €.