Ev.-luth. St. Christophorus-Kirche in Vörden

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Seit dem Mittelalter trägt sie diesen Namen: die St. Christophorus-Kirche in Vörden. Nach der Reformation war sie bis in die Mitte des letzten Jahrhundert Simultankirche (katholisch und evangelisch). 1842 brannte sie ab; der Neubau der Ev.-luth. St. Christophorus-Kirche am selben Platz - unter Verwendung der Außenmauern und des Westturms von 1661 - wurde 1851 vollendet; die katholischen Christen bauten 1858 ihre eigene Kirche: Damit fand das Simultaneum ein Ende.

Die Saalkirche mit Orgelempore und Seitenempore ist eine romantische Dorfkirche des letzten Jahrhunderts. Die "Haupt"-Orgel wurde 1987 von der Firma Kreienbrink total restauriert und renoviert; sie ertönt besonders in der Musik der Romantik in ihrer faszinierenden Eigenheit. 1975 wurde die Kirche im Innenraum renoviert; der alte Altaraufsatz ist beibehalten worden; er stellt das Heilige Abendmahl dar.

Mit ihren beiden verhältnismäßig großen Emporen umfasst die Kirche fast 400 Plätze, was man ihr auf den ersten Blick nicht ansieht. Die Kirchenfenster mit ihren Christusdarstellungen und der Lutherrose laden zur Meditation ein.

Obwohl die Kirche in der politischen Gemeinde Neuenkirchen-Vörden liegt und damit politisch zum Landkreis Vechta gehört (Oldenburger Land), gehört die Ev.-luth. Kirchengemeinde Vörden - das Kirchspiel umfasst Campemoor, Hinnenkamp, Hörsten, einen kleinen Teil von Vennermoor (im Landkreis Osnabrück) und Vörden selbst - seit jeher (ab 1604 gab es hier lutherische Prediger) zur Landeskirche Hannovers (Kirchenkreis Bramsche, Sprengel Osnabrück). Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Christophorus Vörden ist somit heutzutage die einzige Kirchengemeinde im Bereich der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers, die im Oldenburger Land liegt.