12. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst zur Aufnahme der neuen Konfirmanden am 3. September 2017

 

Kerzenanzünden

N.N.: Wenn wir die erste Kerze anzünden, dann denken wir an Gott, der die Welt geschaffen hat, der das Leben liebt und unterstützt. Wir denken daran, dass wir zu seinen guten Verwaltern in der Welt berufen sind, weil uns unsere Fehler nicht gefangen nehmen, sondern vergeben werden.  Dann gehen wir in Gottes Namen durch die Welt und tun Gutes. Gott gab uns den langen Atem der Liebe. Die erste Kerze brennt und wir wissen: Gott ist bei uns.

N.N.: Wenn wir die zweite Kerze anzünden, dann denken wir an Jesus, der durch die Welt geht, um uns darauf hinzuweisen, dass wir Verantwortung für Taten der Liebe haben. Wir denken daran, dass Jesus uns die Augen und die Ohren für das Leid in der Welt geöffnet hat, um uns daran zu beteiligen, dem Leben in der Welt Schönheit zu geben und dem Leiden durch unsere Tat Grenzen zu zeigen. Die zweite Kerze brennt und wir wissen: Jesus Christus ist bei uns.

N.N.: Wenn wir die dritte Kerze anzünden, dann denken wir an den Heiligen Geist, der in der Welt am Werk ist, um unsere Hände zum Tun des Richtigen zu bringen und um unsere Füße zum Gehen auf dem Weg der Gerechtigkeit zu ermutigen. Wir denken daran, dass Gottes Heiliger Geist mit uns gemeinsam die Erde verwandeln wird, und dass wir neu ins Leben gehen können. Die dritte Kerze brennt und wir wissen: Gottes Geist ist bei uns.

So halten wir diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen    

Lied 432, 1 – 3 ‚Gott gab uns Atem …‘ 

Gebet

N.N.: Wir Konfirmanden machen nun nach der Zeit mit Pastorin Seger im KU 8 weiter. Wir bitten dich, Heiliger Gott, darum, dass manche Freude und manche Überraschung mit dem Glauben auf uns wartet. Wir danken für diesen Gottesdienst, den wir mit all den anderen aus dieser Gemeinde halten können und wir bitten zum Beginn: Höre uns alle! Sieh auf uns alle! Begleite uns Konfirmanden in KU 4 und KU 8 und alle Jugendlichen und Erwachsenen mit deinem guten Segen. Dass bitten wir in Jesu Namen. Amen   

Glaubensbekenntnis

Lied

Predigt

 

Lied EG 465  ‚Komm, Herr Jesus, sei du unser Gast …‘ 

Einsetzungsworte

Konf: Jesus sitzt mit seinen Jüngern beisammen. Er nimmt das Brot, dankt Gott: ‚Vater hab Dank für Speis und Trank‘. Dann zerbricht er das Brot sagt: ‚Viele Teile ergeben ein Ganzes. So ist es auch bei uns. Wir sind eine Gemeinschaft aus Vielen. Mein Leben aber wird zerbrochen wie dieses Brot und doch lebe ich im Brot das Ihr untereinander teilt, wenn Ihr meinen Namen dabei nennt. Ich bin das Brot.‘ Lasst euch nicht von mir trennen.

Pastor: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird.

Konf: Jesus sitzt mit seinen Jüngern beisammen. Er nimmt den Kelch mit dem Saft der Trauben, sagt: ‚Wir sind verbunden in dem wir aus diesem Kelch trinken. Mein Leben wird mir genommen aber ich werde im Himmel mit euch wieder gemeinsam vom Gewächs des Weinstocks trinken. Und i.ch lebe in dem Kelch, den ihr durch eure Reihen gebt, wenn Ihr dabei meinen Namen nennt.

Pastor: Dies ist mein Blut, das für euch vergossen wird.             

Lied  EG 229, 1 – 3 ‚Kommt mit Gaben und Lobgesang …‘

Austeilung

Dankgebet

Lied EG 333, 1 + 2 + 6 ‚Danket dem Herrn …

Fürbittengebet

KV.: Gott, wir bitten Dich weil du uns in Brot und Wein entgegenkommst und weil du das Haus unseres Lebens mit uns teilst:  Schenke uns Glauben, der auch die Festtage des Lebens überdauert und der uns bei der Gemeinde hält, in der wir deine Gottesdienste feiern.

N.N.: Erneure uns durch Deinen Geist, dass wir nicht mitmachen, wenn andere in die Pfanne gehauen werden, wenn rassistisch über sie geredet wird und wenn sie anders leben als wir.

N.N.: Wir bitten Dich, schenke uns allen Augen für die Wunder des Lebens und für die Buntheit der Welt, aber schenke uns ebenso Augen für die Not in der Welt. Wir sitzen gut im Schiff, das sich Gemeinde nennt und haben unser Zuhause. Abertausende riskieren ihr Leben auf der Suche nach Heimat in Schlauchbooten, denen die Luft ausgeht. Stelle uns neben sie und lass uns helfen, wo wir können, weil es zu unserem Leben gehören soll,   deine Wunder anzunehmen aber vor allem die Not zu lindern.

N.N.: Wir bitten Dich für die Kinder und Jugendlichen in unserem Land, dass sie so aufwachsen, dass nicht die Gier, der Neid und das Immermehrhabenwollen ihr Leben bestimmt, sondern das Gönnenkönnen. Wir bitten dich für die Erwachsenen, dass sie genau das von den Kindern neu lernen. Steh du den Kranken im Krankenhaus oder zuhause bei und bleib bei den Älteren, dass sie sich im Gestrüpp der Lebensmöglichkeiten in einer täglich neuen Welt nicht verlieren.

K.V.: Lass dein Wort, Gott, für uns ein Licht auf unseren Wegen sein und bleiben. Das bitten wir durch Jesus, der das Beten lehrte:

Vaterunser

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