Hochzeitsfeier der Gemeinden des Kirchenkreises

Volles Haus bei der Hochzeitsfeier des Kirchenkreis Bramsche mit den neuen Gemeinden aus dem Wittlager Land

Als die Vorbereitungsgruppe für den Hochzeitstag der Gemeinden des Kirchenkreises Bramsche um 8.30 Uhr am Sonntag den 6. Januar in den Saal der Gaststätte Beinker kam und die langen Reihen der für 450 Personen gedeckten Tische sah, gab es den einen oder anderen skeptischen Seufzer: ‚Hoffentlich werden wir auch tatsächlich alle Plätze füllen können …‘ ‚Was machen wir wenn nur 300 kommen?‘

Diese Sorge allerdings erwies sich recht bald als unbegründet, denn bereits ab 9.45 Uhr füllte sich der Saal mit Gottesdienstbesuchenden, die kamen, um dabei zu sein. Um 11.00 Uhr zum Beginn des Gottesdienstes war klar: es gehen nicht all die herbeigekommenen Menschen in den großen Saal. 900 Gemeindeglieder aus dem ganzen Kirchenkreis drängten sich und hatten sich vorgenommen, bei diesem einmaligen Ereignis dabei zu sein. Pastor Karsten Vehrs aus Lintorf nahm gleich eine ganze Busbesatzung mit, um einen zweiten Ort für den Gottesdienst in Lintorf im Gemeindehaus einzurichten. Frau Hille Hentschel las dort vor der Gemeinde, die ‚keine Herberge‘ mehr im Vennermoor gefunden hatte, die Predigt ihres Mannes vor und Pastor Vehrs begleitete auf der Gitarre die Lieder und las die Gebete und Schriftlesungen vor, die die kleinere Gemeinde in Lintorf mit den Hunderten bei Beinkers gemeinsam hatten.

Im Anschluss an den fröhlichen Gottesdienst gab es Hochzeitssuppe satt und allerlei Gespräche an den Tischen und auf den Gängen.

Superintendent Hentschel hatte im Fürbittengebet auch an diejenigen gedacht, die möglicher Weise enttäuscht und verärgert bereits auf dem überfüllten Parkplatz wieder umgekehrt waren, weil sie einfach nicht mehr in die überfüllte Halle kamen. ‘Es tut uns Leid,‘ sagte er, ‚dass manche nun nicht an diesem Tag teilnehmen konnten. Aber es ist ein wenig wie Ostern mit Freude erleben wir, wie viele Menschen aus den Gemeinden herbeigekommen sind und mit Sprachlosigkeit und auch ein wenig Zittern fragen wir uns, wie wir das hinkriegen sollen.‘
Am Ende des Tages konnten dann aber doch alle auf ein fröhliches und freudiges und buntes Kirchenkreisfest zurückblicken, bei dem die Stimmung ausgezeichnet blieb, bei dem das Lachen ein Zuhause hatte und die hoffnungsvolle Frömmigkeit Ausdruck fand, dass diese Hochzeit zwischen den Gemeinden des Wittlager Landes und den Gemeinden des alten Kirchenkreises zu einer guten Ehe führen wird.

Der Gottesdienst im Wortlaut

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