Urlaubsdauer
 
Für die Jahre 2011 und 2012 galt ein Urlaubsanspruch von
30 Tagen für alle Mitarbeitenden.

Für das Jahr 2013 gilt nach § 26 Absatz 1 TV-L:

* bis zum vollendeten 30. Lebensjahr 26 Arbeitstage,
* bis zum vollendeten 40. Lebensjahr 29 Arbeitstage,
* nach dem vollendeten 40. Lebensjahr 30 Arbeitstage.
 
Derzeit ist nicht abzusehen, wie hoch der künftige Urlaubsanspruch nach dem TV-L sein wird
sowie ob und wann eine Neuregelung im TV-L von der Arbeits- und Dienstrechtlichen Kommission (ADK)
für den kirchlichen Bereich übernommen wird. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass der künftige Urlaubsanspruch weniger als 30 Arbeitstage*) betragen könnte.
 
Arbeitstage sind alle Kalendertage, an denen die Beschäftigten dienstplanmäßig oder
betriebsüblich zu arbeiten haben oder zu arbeiten hätten, mit Ausnahme der auf Arbeitstage
fallenden gesetzlichen Feiertage, für die kein Freizeitausgleich gewährt wird.
 
Der Erholungsurlaub muss im laufenden Kalenderjahr gewährt werden; er kann auch in
Teilen genommen werden. Der Urlaub soll grundsätzlich zusammenhängend gewährt werden;
dabei soll ein Urlaubsteil von zwei Wochen Dauer angestrebt werden.
 
Resturlaub
kann bis zum 30.09. des folge Jahres genommen werden, danach verfällt er.

Schwerbehinderte, die ihren Behindertenstatus dem Arbeitgeber und der Personalabteilung mitgeteilt haben, erhalten pro Jahr 5 Arbeitstage Sonderurlaub (bei einer 5-Tage-Woche).


Resturlaub

Der Urlaub soll grundsätzlich im Urlaubsjahr abgewickelt werden.
Resturlaub, der nicht bis zum Ablauf der ersten neun Monate des folgenden Urlaubjahres
angetreten worden ist, verfällt.

Resturlaub kann bis zum 31.09. des Folgejahres genommen werden,
wenn dienstliche Belange es nicht zuließen, den Uralub bis zum 31.12. zu nehmen.

Nach diesem Termin verfällt der Resturlaub des Vorjahres.