Guten Tag!
Es ist schön, dass ich Sie als jemanden begrüßen kann, der die Seite unseres Kirchenkreises im Netz besucht. Ich bin Hans Hentschel und bin seit dem 1. Oktober 2011 Superintendent des Kirchenkreises, zu dem zur Zeit 17 Kirchengemeinden mit etwa 45.000 evangelisch-lutherischen Christinnen und Christen gehören.
Dabei freuen wir uns bereits jetzt schon auf acht weitere Gemeinden, die zum 1. Januar 2013 unser kirchliches Profil und die Vielfalt der gemeindlichen Angebote bereichern werden. Im Rahmen der notwendigen Strukturveränderungen werden Kirchengemeinden in unseren Kreis kommen, die bisher dem Kirchenkreis Melle zugehören. Diese Gemeinden verbindet, dass sie alle dem Altkreis Wittlage angehören. Weitere 17.000 evangelisch-lutherische Christenmenschen gehören zu diesen fröhlich erwarteten Gemeinden.
Das Amt des Superintendenten schließt sich für mich an Gemeindeerfahrungen als Pastor in drei Gemeinden an. Begonnen habe ich im Jahr 1982 als Pastor der Kirchengemeinden Rosenthal und Roda im hessischen Burgwald, bin dann 15 Jahre in einer Stadtrandgemeinde der Universitätsstadt Marburg an der Lahn gewesen und habe daran anschließend fünf gute Jahre im ostfriesischen Riepe meinen Dienst versehen.
In allen kirchlichen Arbeitsbereichen wird es bei hauptamtlich Mitarbeitenden heutzutage immer wieder darum gehen, die Balance zwischen Verwaltung und Verkündigung zu finden oder zu halten. Kirche lebt als Institution in der Gesellschaft sowohl von ihrer Botschaft als auch davon, dass sie gut organisiert bleibt. Im Kirchenkreis Bramsche gibt es ein Team von Mitarbeitenden in Verwaltung und Verkündigung, das dem glaubwürdigen und die Menschen erreichenden Evangelium Gesicht, Hände und Füße verleiht. Der Diakonie als der Zuwendung zu den Menschen räumen wir im Kirchenkreis einen hohen Stellenwert ein.
Das regelmäßige Gebet, alte und neue Kirchenmusik, die Feier des Gottesdienstes in gewohnter und in neuer Form und die gesprächsbereite Offenheit im Kontakt sowohl zu überzeugten Frommen als auch tastend Suchenden sind mir in meinem Amt wichtig.
Bedauerlicher Weise habe ich keinen Tauf- oder Konfirmationsspruch, der "programmatisch" zu mir sprechen kann. Da leihe ich mir das Bibelwort, das meiner Frau Hille sowohl zur Taufe als auch zur Konfirmation mitgegeben wurde.
"Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht auf Gott, denn Herrn, setze und verkündige all dein Tun." (Psalm 73,28)
Bei dem virtuellen Besuch unseres Kirchenkreises wünsche ich Ihnen, dass Sie in den vorgestellten Gemeinden oder unter den vielfältigen Angeboten das Eine oder das Andere entdecken, das Sie interessiert, nach dem Sie weiterfragen möchten oder das Ihnen sogar hilfreich sein kann.
Wie alle Mitarbeitenden im Kirchenkreis freue auch ich mich über Ihr Interesse und bin für Sie gern zu erreichen unter der E-Mail sup.bramsche@evlka.de oder unter der Telefonnummer 05461 3230. Unter dieser Nummer werden Sie in der Regel zunächst mit meiner Mitarbeiterin im Büro, Frau Karin Schröder, verbunden.
Gottesdienste und Predigten zum Nachlesen
Gottesdienst am 3. Advent 2011
Gottesdienst am Reformationstag 2011
Gottesdienst in St. Martin am 23.10.2011
Predigt zur Einführung als Superintendent
Unser aktueller Wochengruß
Den aktuellen Wochengruß finden Sie hier.

Büro der Superintendentur
Frau Schröder ist seit September 2003 im Büro der Superintendentur beschäftigt und wird Ihnen bei vielen Fragen direkt weiterhelfen können.
Falls sie selbst auf eines Ihrer Anliegen nicht reagieren kann, wird sie ihnen gern AnsprecherpartnerInnen im Kirchenkreis, im Sprengel oder in der Landeskirche nennen.

Die Gemeinden des Kirchenkreises Bramsche wählen am 18. März 2012 neue Kirchenvorstände
Stärken Sie Ihre Gemeinde - gehen Sie zur Wahl! Am Sonntag, dem 18. März 2012 entscheiden Sie, wer in den nächsten sechs Jahren Ihre Kirchengemeinde leiten wird. An diesem Tag wählen die Kirchenmitglieder in allen Gemeinden unserer Hannoverschen Landeskirche die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher.
Der Kirchenvorstand bestimmt zusammen mit dem Pfarramt, welche Schwerpunkte in der Gemeindearbeit gesetzt werden. Wollen wir mehr Familiengottesdienste feiern? Wie soll der Konfirmandenunterricht gestaltet werden? Wie kann unsere Gemeinde noch einladender auf Menschen zugehen? Soll auf dem Kirchendach eine Photovoltaik-Anlage installiert werden? Wie finanzieren wir den neuen Jugendraum? Solche Fragen werden im Kirchenvorstand entschieden. Bestimmen Sie, wer Ihre Interessen vertreten soll und gehen Sie zur Wahl!
Stärken Sie Ihre Gemeinde - kandidieren Sie selbst! Als Kirchenvorsteher oder Kirchenvorsteherin erfüllen Sie eine wichtige Leitungsfunktion. Ihre Entscheidungen und Ihr Engagement gestalten die Zukunft der Gemeinde.
Übernehmen Sie Verantwortung: Von der Gottesdienstgestaltung bis zur Gebäuderenovierung - im Kirchenvorstand können Sie Schwerpunkte setzen und eigene Anliegen voranbringen. Gewinnen Sie neue Perspektiven: So vielfältig wie das Gemeindeleben ist auch Ihr Amt. Freuen Sie sich auf interessante Menschen, bereichernde Gespräche und neue Erfahrungen.
Als Kirchenvorsteherin oder Kirchenvorsteher werden Sie auf sechs Jahre gewählt. Sie gestalten verantwortlich das Gemeindeleben mit, nehmen an den regelmäßigen Sitzungen des Kirchenvorstands teil und übernehmen Sie Aufgaben im Gottesdienst. Sie können auch übergemeindlich Ihre Gemeinde vertreten, im Kirchenkreis oder in der Landessynode. Außerdem können Sie interessante Fortbildungsangebote wahrnehmen.und Kontakte knüpfen, die auch über Ihr Amt hinaus nützlich sein können.
Das Wahlrecht haben alle Kirchenmitglieder, die bis zum Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben, am Wahltag der Kirchengemeinde angehören und in die Wählerliste eingetragen sind. Sie erhalten von uns eine Wahlbenachrichtigung. Falls Sie am Wahltag verhindert sind, können Sie Briefwahl beantragen.
Wenn Sie selbst kandidieren möchten, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein und länger als drei Monate Mitglied Ihrer Kirchengemeinde sein. Sprechen Sie Ihren bisherigen Kirchenvorstand oder Ihren Pastor bzw. Ihre Pastorin an. Dort erfahren Sie alles Wichtige und bekommen ein für Ihre Kandidatur hilfreiches Wahlvorschlagsformular. Die Kandidaten und Kandidatinnen müssen vom 8. Januar 2012 bis zum 30. Januar 2012 vorgeschlagen werden; jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 10 Wahlberechtigten des Wahlbezirks unterschrieben sein.
Weitere Informationen finden Sie unter "Gemeinde stark machen" und hier.

Unser Kirchenkreis
In den meisten Gemeinden unseres Kirchenkreises Bramsche sind die Kirchtürme noch die höchsten Gebäude, die das Ortsbild bereits von Weitem prägen.
Auf diesem Bild finden sich alle Kirchtürme, die zu den Menschen gehören, die unsere Kirchen nach wie vor mit Leben erfüllen. Weil zum Jahr 2013 acht weitere Gemeinden zum Kirchenkreis dazukommen werden, wird bereits daran gearbeitet, die dargestellte Kirchturmlandschaft zu erweitern.
So wie sich dann das bisherige Bild verändern wird - ein großes Bild hängt akkurat gerahmt gleich im Eingangsbereich der Superintendentur, ein kleines schmückt bisher die Visitenkarten der Mitglieder der Kirchenkreisleitung - ...so wird sich durch die neu hinzukommenden Kirchtürme auch der Kirchenkreis noch einmal verändern. Jeder Kirchturm aus dem Altkreis Wittlage steht für eine Gemeinde und für all die Menschen, die uns als Kirchenkreis dann zu dem machen werden, was wir dann sind.
Normaler Weise kommen sich die Türme unserer Kirchen nicht so nah, sondern sind für jede evangelisch lutherische Kirchengemeinde auch so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal vor Ort. Wenn unser Kirchenkreis-Bild neben der künstlerisch bunten Vielfalt noch eine Nachricht transportiert, dann ist es die, dass im Kirchenkreis Bramsche in allen Einzelgemeinden immer auch die Interessen und Gaben der anderen mitbedacht werden. Ein Denken oder Handeln, das über den jeweils eigenen Kirchturm nicht hinaussehen kann oder will, soll uns fremd bleiben.
Weil unser Horizont weit über den eigenen Kirchturm hinausgeht, ist das Denken, Handeln, Predigen und das tägliche Geschäft der Kirchengemeinden auf vielfache Weise auch davon geprägt, dass wir uns bei aller liebevollen Pflege des Eigenen mit den Christenmenschen der anderen Konfessionen gern zusammentun, um laubhaft den christlichen Glauben in unserer kleinen Welt zu verkündigen.