Wochengruß von Pastor Karsten Vehrs

Nachricht 27. Januar 2019

„C“ wie „Christus“

Da habe ich mich schon sehr gefreut, als ich im „Alphabetisierten Kirchenjahr“ das “C“ abbekommen habe. Und dass ich beim C für das Stichwort „Christus“ zuständig bin. Wie schön! 

Aber dann musste ich an die 2000 Zeichen denken, die man möglichst nicht überschreiten soll. Wie kann man, wenn man über Christus schreibt, mit 2000 Zeichen auskommen?

Dann mache ich es – so kam mir die Idee – ganz persönlich. Das ist nämlich so: Am 25. Dezember feiert man den Geburtstag von Jesus Christus. Und ich habe da auch Geburtstag. Schon seit vielen Jahren. ☺

Und dann mein Name: Karsten. „Niederdeutsche Form von „Christian“, steht in einem Buch über Namen. Und bei „Christian“ steht im selben Buch: „Der Name leitet sich ab von griechisch „Christos“.

Diese doppelte persönliche Verbindung freut mich sehr! Gleichzeitig ist mir natürlich klar, dass sie keine Heilsbedeutung hat und natürlich auch keine besondere Weihe oder Würde bedeutet. 

Aber sie ist ein schönes Bild und Gleichnis: So eng und noch viel enger dürfen sie/darf ich mit Jesus Christus verbunden sein. Sein Leben in meinem Leben, mein Leben in seinem Leben. Oder wie Jesus selbst uns geradezu einlädt: „Bleibt in mir und ich in euch.“ (Johannes-Evangelium 15,4)

Seine Macht in meiner Ohnmacht. Meine Ohnmacht bei ihm. Oder wie Luther es sagt, wenn er vom ‚fröhlichen Tausch‘ spricht: „So hat Christus alle Güter und  Seligkeit,  die  sind  der  Seele  eigen.  So  hat  die  Seele  alle  Untugend  und  Sünde  auf sich,  die  werden  Christus  eigen.“  

Seine Liebe in meinem Leben, mein Leben in seiner Liebe. So eng verbunden macht und hat das Leben Sinn und bleibenden Grund. So eng verbunden lasst uns auch heute, an diesem Tag, leben.

 

Pastor Karsten Vehrs, Lintorf