Grußwort des Superintendenten

Herzlich Willkommen auf der Seite des Kirchenkreises Bramsche. Wir freuen uns darüber, dass Sie unseren Kirchenkreis besuchen. In 25 Gemeinden tun DiakonInnen, PastorInnen und die vielen Ehrenamtlichen ihren Dienst in der Verkündigung des Evangeliums. Gut 60.000 Gemeindeglieder gehören zu unserem Kirchenkreis, der sich im Norden von Quakenbrück bis Bad Essen im Süden erstreckt.

Eines der wichtigen Handlungsfelder unserer kirchlichen Arbeit ist die Diakonie, der wir in unserem überschaubaren Diakonischen Werk ein Haus gegeben haben.

KonfirmandInnen haben aus winzig kleinen Mosaiksteinchen das Kronenkreuz zusammengelegt, das zum Logo der Diakonie geworden ist.

Eigentlich war es das Zeichen der Inneren Mission. Für uns im Kirchenkreis sagt es: Wir wollen sowohl mit unserem verkündigenden Wort als auch mit den Taten der Nächstenliebe überzeugend und einladend Kirche sein.

Fühlen Sie sich als BesucherInnen unseres Internetauftrittes warm eingeladen, virtuell durch die Gemeinden des Kirchenkreises zu spazieren und wenn Sie dann eine der Gemeinden allein oder mit Ihren Leuten leibhaftig besuchen wollen, seien Sie gewiss, dass Ihnen ein kleiner Abglanz der Freundlichkeit Gottes auch in der Freundlichkeit unserer Gemeindeglieder begegnen wird.

Mit dem Wunsch, dass der liebe Gott Sie und die Ihren behüten möge grüße ich als Superintendent.

Ihr Hans Hentschel


MAL-ZEIT: Der Sonntags-Maler Hans Hentschel zeichnet die Geschichte von Martin Luther, Lutherfilme Teil 2 - Luther wird Mönch

Dieses und weitere Videos vom Sontagsmaler finden Sie auf der Seite Der Sonntagsmaler

Lutherfilme


Gottesdienst zum Nachlesen

2. Advent

Gottesdienst am 2. Advent
mit Predigtgedanken zur Tageslosung des 4. Dezembers
‚Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden‘
in der St Martin Kirche von Bramsche
zum Auftakt des Adventsmarktes rund um die Kirche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel, Mitarbeitenden und dem Posaunenchor 

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Buß- und Bettag

Gottesdienst am 16. November 2016
mit Predigt zu Römer 2, 1 - 11
in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel

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18. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst am 25. September 2016
zu Römer 12, 9 – 19
in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel
mit zwischenrufenden Kommentaren von Peter Gronemann und Christian Kahlmeier

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Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66,13

Zum sechsten Mal schreiben Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Diakone des evangelisch lutherischen Kirchenkreises Bramsche eine wöchentliche Kurzandacht unter der Rubrik des "Wochengrußes". Nachdem die Wochensprüche, Lieder und Lutherzitate ausgelegt worden sind, werden in diesem Jahr biblische Geschichten in der gebotenen Kürze von 2000 Zeichen erzählt. Dabei geht es nicht allein darum die Bibel nachzuerzählen, sondern auch das eine oder andere in einem neuen Genre zu präsentieren. Wir freuen uns, wenn wir auch in diesem Jahr mit dem Wochengruß viele erreichen, die sich gern und freudig auf dieser Seite unseres Internetauftritts bewegen. Seien Sie uns herzlich willkommen! Wenn Sie die AutorInnen selbst kennenlernen wollen, finden Sie in den Gottesdiensten im Kirchenkreis sicher die eine oder die andere, die hier geschrieben hat.

Wochengruß von Pastorin Anke Kusche

„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lk 21,28)

Ich muss an die junge Mutter denken, der ich vor etwa drei Jahren in der Beratungsstelle unseres Diakonischen Werkes begegnet bin. Ihre kleine Tochter hatte sie an die Hand genommen und ging mit ihr die Treppe zum Sprechzimmer der Schuldnerberaterin hoch.
Das Auffälligste an der jungen Frau war ihr Körperhaltung: sie ging gebeugt, fast wie ein alter Mensch, konnte niemandem in die Augen sehen.
Ich kannte sie vom Ansehen. Sie wohnte in meiner Gemeinde; war vor einigen Monaten Patin bei einer Taufe in unserer Kirche.
„Ihr Mann hat sie verlassen und zahlt keinen Unterhalt. Sie hat Schulden und ist seit einigen Wochen in der Beratung“, erzählte mir am anderen Tag die Leiterin des Diakonischen Werkes in einem vertraulichen Gespräch. „Zu dir ins Pfarrbüro traut sie sich nicht, weil sie sich schämt“, erklärte sie mir.
Ich war schockiert. Aus lauter Scham nahm diese Frau die umständliche Busfahrt von über einer Stunde für nur 32 km mit ihrer kleinen Tochter auf sich, um sich im geschützten Raum unerkannt beraten zu lassen.
Im vergangenen Herbst traf ich sie im Einschulungsgottesdienst wieder. Als ich ihrer Tochter vor dem Altar mit all den anderen Kindern den Segen zum Schulbeginn zusprach, kam auch sie wie die anderen Eltern nach vorne, um - erhobenen Hauptes und mit einem aufmunternden Lächeln in Richtung Tochter- ein Foto zu machen.
Bei der Verabschiedung an der Kirchentür drückte sie mir die Hand und sagte: „Mir geht`s wieder richtig gut!“
Es ist schön zu erleben, dass Probleme sich lösen können.
„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“
Wenn das doch so einfach wäre. Den Kopf erheben, die Erlösung empfangen und erleben - das wäre schön!
Aber so einfach ist es ja nicht. Viele sind und bleiben unerlöst, auch in diesem Advent.
Weil das Leben nicht einfach ist.
Wenn ich selbst zu denen gehöre, die nicht mehr aufsehen mögen, dann hilft ein munteres „Kopf hoch! Das wird schon wieder!“ wenig.
Was ich dann brauche, ist Verständnis. Menschen, die für mich da sind und mir helfen –ganz konkret und praktisch.
Jesus hat den Menschen, denen er begegnet ist, den Blick gehoben, indem er ihnen zu Selbstbewusstsein und Rückgrat verholfen hat.
Indem er ihnen zugesagt hat: Dein Leben ist, bei allen Schwierigkeiten, die es birgt, sinnvoll und entlastet.

Kirchenkreis Bramsche – Von Vielen getragen – Gemeinsam gestaltet – In Einheit begeistert

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Superintendent Hans Hentschel

geboren in der Grafschaft Schaumburg im Jahr 1956

Vikar an der Elisabethkirche in Marburg (Kurhessen Waldeck) von 1980 bis 1982
Pastor in Rosenthal und Roda (Kurhessen und Waldeck) von 1982 bis 1992
Pastor in Marburg an der Trinitatiskirche (Kurhessen Waldeck) von 1992 bis 2006
Pastor in Riepe (Ostfriesland / Hannoversche Landeskirche) von 2006 bis 2011
Superintendent im Kirchenkreis Bramsche seit 2011

Familie: verheiratet mit Hille seit 1982; zwei erwachsene Kinder
Theologische Schwerpunkte: Homiletik und Konfirmandenarbeit
Hobbies: Lesen und Fahrsport mit Pferden
Spleens: Malen zu verschiedenen Gelegenheiten und Elektroantrieb für Auto und Fahrrad