Grußwort des Superintendenten

Herzlich Willkommen auf der Seite des Kirchenkreises Bramsche. Wir freuen uns darüber, dass Sie unseren Kirchenkreis besuchen. In 25 Gemeinden tun DiakonInnen, PastorInnen und die vielen Ehrenamtlichen ihren Dienst in der Verkündigung des Evangeliums. Gut 60.000 Gemeindeglieder gehören zu unserem Kirchenkreis, der sich im Norden von Quakenbrück bis Bad Essen im Süden erstreckt.

Eines der wichtigen Handlungsfelder unserer kirchlichen Arbeit ist die Diakonie, der wir in unserem überschaubaren Diakonischen Werk ein Haus gegeben haben.

KonfirmandInnen haben aus winzig kleinen Mosaiksteinchen das Kronenkreuz zusammengelegt, das zum Logo der Diakonie geworden ist.

Eigentlich war es das Zeichen der Inneren Mission. Für uns im Kirchenkreis sagt es: Wir wollen sowohl mit unserem verkündigenden Wort als auch mit den Taten der Nächstenliebe überzeugend und einladend Kirche sein.

Fühlen Sie sich als BesucherInnen unseres Internetauftrittes warm eingeladen, virtuell durch die Gemeinden des Kirchenkreises zu spazieren und wenn Sie dann eine der Gemeinden allein oder mit Ihren Leuten leibhaftig besuchen wollen, seien Sie gewiss, dass Ihnen ein kleiner Abglanz der Freundlichkeit Gottes auch in der Freundlichkeit unserer Gemeindeglieder begegnen wird.

Mit dem Wunsch, dass der liebe Gott Sie und die Ihren behüten möge grüße ich als Superintendent.

Ihr Hans Hentschel

MAL-ZEIT: Der Sonntags-Maler Hans Hentschel zeichnet die Geschichte von Martin Luther, Lutherfilme Teil 9 - Auf der Wartburg

Dieses und weitere Videos vom Sontagsmaler finden Sie auf der Seite Der Sonntagsmaler

Lutherfilme


Gottesdienst zum Nachlesen

Kantate

Konfirmationsgottesdienst am 14. Mai 2017
mit Predigt zu ‚Wenn ich auch wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen‘
in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel und Mitarbeitenden 

Weiterlesen …

Jubilate

Konfirmationsgottesdienst am 7. Mai 2017
mit Predigt zu ‚Wenn ich auch wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen‘
in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel und Mitarbeitenden 

 

Weiterlesen …

Miserikordias Domini

Gottesdienst mit Chor aus England und mit Taufe am 30. April 2017
mit Predigt zu Hesekiel 34, 1 – 2; 10 – 16; 31
(mit Predigtvideo)
in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel

Weiterlesen …

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Hesekiel 36,26)

Zum sechsten Mal schreiben Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Diakone des evangelisch lutherischen Kirchenkreises Bramsche eine wöchentliche Kurzandacht unter der Rubrik des "Wochengrußes". Nachdem die Wochensprüche, Lieder und Lutherzitate ausgelegt worden sind, werden in diesem Jahr biblische Geschichten in der gebotenen Kürze von 2000 Zeichen erzählt. Dabei geht es nicht allein darum die Bibel nachzuerzählen, sondern auch das eine oder andere in einem neuen Genre zu präsentieren. Wir freuen uns, wenn wir auch in diesem Jahr mit dem Wochengruß viele erreichen, die sich gern und freudig auf dieser Seite unseres Internetauftritts bewegen. Seien Sie uns herzlich willkommen! Wenn Sie die AutorInnen selbst kennenlernen wollen, finden Sie in den Gottesdiensten im Kirchenkreis sicher die eine oder die andere, die hier geschrieben hat.

Wochengruß von Superintendent Hans Hentschel

Wochengruß zum 5. Sonntag nach Trinitatis

Daniel wird als Kind aus seinem Heimatland weggebracht. Soldaten des Königs von Babylon haben Israel vernichtend geschlagen und nun nehmen sie Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder einfach als Sklaven mit in ihr Heimatland. Daniel auch …
Und Daniel ist ein kluger Kopf. Befasst sich nicht zu lange mit Trauern, sondern lernt ruckzuck die Sprache des Landes, bekommt im Unterricht gute Noten und macht Karriere. Daniel wird wichtiger Berater des Königs. ‚Da muss ich erst mal Daniel fragen,‘ sagt der König oft und das weckt den Neid in den anderen Beratern des Königs, die auch gern erst gefragt würden. Und jetzt suchen sie nach einer ‚schwachen Stelle‘ bei Daniel. Damit wollen sie ihn anschwärzen, in Misskredit bringen.
Und dann finden sie etwas. Daniel berät auch die größten Staatsgeheimnisse mit noch jemandem und verrät sie. Daniel bespricht alles in seinem Leben auch die Ratschläge an den König mit Gott.
‚Jetzt haben wir ihn!‘ reiben sich Daniels Gegner die Hände und sagen es dem König. ‚Der Daniel ist ein Schwätzer. Dem kann man nicht vertrauen. Der erzählt auch das geheimste Geheimnis seinem Gott beim Beten.‘
Der König zuckt mit den Schultern. ‚Was kann ich dagegen machen?‘
‚Du musst das Beten vebieten! Und wer es trotzdem macht, kommt in die Löwengrube!‘
Die Löwengrube ist voll mit wilden Bestien, die jeden auffressen, der da reingeworfen wird.
Daniel wird auch da reingeworfen. Er hört mit dem Beten nicht auf und obwohl er erklärt, dass Gott keine Geheimnisse weitererzählt muss er in die Löwengrube.
Dem König tut das eigentlich Leid, aber wie viele mächtige Menschen kann er einen Fehler nicht zugeben und sagt nicht einfach: ‚Das mit der Löwengrube habe ich so nicht gemeint!‘
Und jetzt sitzt Daniel drin. Mitten unter den Bestien … und er betet und er erinnert sich wie es da im Gesangbuch seines Volkes heißt: ‚Gott wird dich mit seinen Fittichen decken und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln‘.
Tatsächlich tun die Löwen Daniel nichts. Sie umschleichen ihn und dann legen sie sich hin und schlafen. Die ganze Nacht!
Und als am anderen Morgen der König kommt, um zu gucken, was da in der Löwengrube mit seinem Daniel angerichtet wurde, kniet Daniel da und betet: ‚All Morgen ist ganz frisch und neu des Herren Gnad und große Treu. Sie hat kein End den langen Tag, drauf jeder sich verlassen mag.‘
Der König ruft in die Löwengrube: ‚Wie kommt es, dass du diese Nacht in der Grube überlebt hast?‘ Daniel antwortet. ‚Gott hat mich beten gehört und ich habe ihn daran erinnert, dass es doch in unserem Gesangbuch steht -: ‚Mit seinen Fittichen wird er dich decken und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.‘
Und dann geht Daniel hin, streichelt die Löwen und sagt dem König: ‚Solche wunderbaren Tiere gehören in die Freiheit und nicht in die Grube!‘

Kirchenkreis Bramsche – Von Vielen getragen – Gemeinsam gestaltet – In Einheit begeistert

tl_files/Kirchenkreis Bramsche/Kirchenkreis/GrafikSup/KirchenkreisInternet-i.jpg

 

Superintendent Hans Hentschel

geboren in der Grafschaft Schaumburg im Jahr 1956

Vikar an der Elisabethkirche in Marburg (Kurhessen Waldeck) von 1980 bis 1982
Pastor in Rosenthal und Roda (Kurhessen und Waldeck) von 1982 bis 1992
Pastor in Marburg an der Trinitatiskirche (Kurhessen Waldeck) von 1992 bis 2006
Pastor in Riepe (Ostfriesland / Hannoversche Landeskirche) von 2006 bis 2011
Superintendent im Kirchenkreis Bramsche seit 2011

Familie: verheiratet mit Hille seit 1982; zwei erwachsene Kinder
Theologische Schwerpunkte: Homiletik und Konfirmandenarbeit
Hobbies: Lesen und Fahrsport mit Pferden
Spleens: Malen zu verschiedenen Gelegenheiten und Elektroantrieb für Auto und Fahrrad