Grußwort des Superintendenten

Herzlich Willkommen auf der Seite des Kirchenkreises Bramsche. Wir freuen uns darüber, dass Sie unseren Kirchenkreis besuchen. In 25 Gemeinden tun DiakonInnen, PastorInnen und die vielen Ehrenamtlichen ihren Dienst in der Verkündigung des Evangeliums. Gut 60.000 Gemeindeglieder gehören zu unserem Kirchenkreis, der sich im Norden von Quakenbrück bis Bad Essen im Süden erstreckt.

Eines der wichtigen Handlungsfelder unserer kirchlichen Arbeit ist die Diakonie, der wir in unserem überschaubaren Diakonischen Werk ein Haus gegeben haben.

KonfirmandInnen haben aus winzig kleinen Mosaiksteinchen das Kronenkreuz zusammengelegt, das zum Logo der Diakonie geworden ist.

Eigentlich war es das Zeichen der Inneren Mission. Für uns im Kirchenkreis sagt es: Wir wollen sowohl mit unserem verkündigenden Wort als auch mit den Taten der Nächstenliebe überzeugend und einladend Kirche sein.

Fühlen Sie sich als BesucherInnen unseres Internetauftrittes warm eingeladen, virtuell durch die Gemeinden des Kirchenkreises zu spazieren und wenn Sie dann eine der Gemeinden allein oder mit Ihren Leuten leibhaftig besuchen wollen, seien Sie gewiss, dass Ihnen ein kleiner Abglanz der Freundlichkeit Gottes auch in der Freundlichkeit unserer Gemeindeglieder begegnen wird.

Mit dem Wunsch, dass der liebe Gott Sie und die Ihren behüten möge grüße ich als Superintendent.

Ihr Hans Hentschel


Gottesdienst zum Nachlesen

Ostern 2018

Gottesdienst am Ostersonntag
mit Predigt zu ‚Angsthase – Pfeffernase … morgen kommt der Osterhase‘
und Schmücken des Osterkreuzes
in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans Hentschel und Mitarbeitenden 

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Karfreitag

Gottesdienst am Karfreitag
‚Der Schrei des Karfreitags‘
 in der St. Martin Kirche von Bramsche
gehalten von Superintendent Hans hentschel

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Gründonnerstag

Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag 2018
in der Kirche von Bad Essen
gehalten von Superintendent Hans Hentschel

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Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21,6)

Zum siebten Male schreiben Pastorinnen und Pastore, Diakoninnen und Diakone für den Wochengruß, der hier zu lesen ist. Dabei haben in diesem Jahr alle nachgeschaut, was sie schon mal für die Zeitung geschrieben hatten. Die Zeitungen in unserem Kirchenkreis erlauben uns an jedem Samstag ‚Gedanken zum Sontag‘ zu veröffentlichen. Viele machen dabei regelmäßig mit. Nun finden Sie im Wochengruß eine dieser Zeitungsandachten aus den vergangenen Jahren wieder. Das Motto lautet: ‚Weil’s in der Zeitung stand …‘. Zum kommenden Jahr werden diese gesammelten Wochengrüße dann in einem Kirchenkreisbuch veröffentlicht, das alle Mitarbeitenden in den Gemeinden als Geschenk des Kirchenkreises mit Dank für ihr Engagement erhalten.

Wochengruß von Pastorin Anke Kusche

Konfirmation

Pastor/Pastorin:
Wir haben zusammen unseren Glauben bekannt, und nun frage ich euch: Wollt ihr durch die Gnade Gottes in diesem Glauben bleiben und wachsen, so antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe.

Konfirmandinnen/Konfirmanden:
Ja, mit Gottes Hilfe.

Ein Auszug aus der Konfirmations-Agende – die sogenannte Konfirmationsfrage.
Die Sonntage im April und Mai sind vor allem durch ein Thema geprägt: Konfirmation.
Nach in der Regel zweijährigem Unterricht wird den jungen Menschen der Segen Gottes zugesprochen und Religionsmündigkeit bescheinigt.
Früher markierte die Konfirmation den Übertritt in eine neue Lebensphase: konfirmiert zu werden bedeutete für viele in das Berufsleben einzusteigen.
Im Laufe der Zeit hat sich das verschoben. Der Übergang in einen anderen Status wird nicht mehr von der Gesellschaft rituell festgestellt, sondern allenfalls noch in der religiösen Gemeinschaft der Kirche vollzogen. Der oder die Konfirmierte erhält das Recht, ein Patenamt zu übernehmen, in vielen Gemeinden (erst jetzt) die Zulassung zum Abendmahl, man kann sich später einmal kirchlich trauen lassen oder bei den kirchlichen Wahlen wählen.
Mich fragte neulich eine Gottesdienstbesucherin: „Können Sie das wirklich verantworten, diese jungen Menschen zu konfirmieren?“
Das, was sie erlebt hatte, war dies: die Konfirmanden waren im Gottesdienst unruhig, Glaubensbekenntnis und Vater unser haben die wenigsten von ihnen mitgesprochen, von den Liedern ganz zu schweigen.
Die Frage nach der Verantwortbarkeit verweist mich auf die Frage, was ich im Konfirmandenunterricht eigentlich vermitteln will. Wem es nur um Wissensvermittlung, Auswendiglernen und Drill für den Gottesdienstbesuch geht, der wird an der Frage der Verantwortbarkeit scheitern.
Sicher ist die Vermittlung von sozusagen religiösen „Grundstandards“ wichtig, auch manches auswendig zu Lernende, aber in erster Linie muss den Jugendlichen deutlich werden, was das mit ihrem Leben zu tun hat. Vorderstes Ziel der Konfirmandenzeit muss sein, den jungen Menschen erfahrbar werden zu lassen, dass sie selbst – so, wie sie sind – von Gott geliebt und angenommen sind; nicht ihre Leistung, sondern ihre Person ist von Gott angesehen. Entsprechendes Verhalten des Glaubenden, ethische Handlungsanweisungen sind dann immer Antwort auf Gottes Zuspruch, niemals Voraussetzung.
Und was das Verhalten im Gottesdienst angeht, so muss ich mich fragen lassen: wie attraktiv sind unsere Gottesdienste eigentlich für junge Menschen?
Ich möchte eine Lanze brechen für unsere Konfirmanden und Konfirmandinnen.
Und uns Erwachsenen zu bedenken geben, dass wir ihnen auch ein wahrhaftiges Vorbild sein müssen, wenn es uns wirklich wichtig ist, dass Glaube und christliche Gemeinschaft in ihrem Leben Raum gewinnen.

Kirchenkreis Bramsche – Von Vielen getragen – Gemeinsam gestaltet – In Einheit begeistert

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Superintendent Hans Hentschel

geboren in der Grafschaft Schaumburg im Jahr 1956

Vikar an der Elisabethkirche in Marburg (Kurhessen Waldeck) von 1980 bis 1982
Pastor in Rosenthal und Roda (Kurhessen und Waldeck) von 1982 bis 1992
Pastor in Marburg an der Trinitatiskirche (Kurhessen Waldeck) von 1992 bis 2006
Pastor in Riepe (Ostfriesland / Hannoversche Landeskirche) von 2006 bis 2011
Superintendent im Kirchenkreis Bramsche seit 2011

Familie: verheiratet mit Hille seit 1982; zwei erwachsene Kinder
Theologische Schwerpunkte: Homiletik und Konfirmandenarbeit
Hobbies: Lesen und Fahrsport mit Pferden
Spleens: Malen zu verschiedenen Gelegenheiten und Elektroantrieb für Auto und Fahrrad